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Historie

Altes Fährhaus

 

Auf diesem Gut am Ende der heutigen Friedrich-Wieck-Straße lag von alters her die Fährgerechtigkeit. 1556 wurde die erste Fährmannsfamilie Hempel urkundlich erwähnt. Das Haus am Elbufer entstand in seiner heutigen Form um 1697 und gehört zu den ältesten Fachwerkbauten Dresdens. Zum Schutz des Gebäudes vor Hochwasser und Eisgang wurde eine steinerne Mauer errichtet. Die Fähre nach Blasewitz befand sich  viele Jahrhunderte lang in Privatbesitz verschiedener Loschwitzer Familien, die ihr Privileg auch vererben bzw. veräußern durften. Erst 1862 verkaufte die Witwe des Fährmanns Modes ihre Rechte an die Sächsisch-Böhmische Dampfschiffahrtsgesellschaft.

Neben der Nutzung zu Wohnzwecken diente das Fährgut ab 1839 auch als Weinpresse der örtlichen Winzer und beherbergte zeitweise eine Schmiede. Im Erdgeschoss befand sich eine kleine Gaststube, in der Fährpassagiere bei einem Glas Wein auf ihre Überfahrt warten konnten. Später lebten bzw. weilten im Haus einige prominente Persönlichkeiten wie die Maler Anton Graff, August Böckstiegel und Conrad Felixmüller, der Eisenbahningenieur Max Maria von Weber und der spätere Direktor des Dresdner Stadtmuseums Matthias Griebel, der sich sehr um die Erforschung der Geschichte seines Heimatortes verdient gemacht hat. An Böckstiegels Aufenthalt erinnern zwei von ihm mit expressionistischen Malereien ausgestaltete Zimmer im Obergeschoss. Neben dem Fährgut ist auch das eigentliche Fährhaus von 1630 bis heute erhalten geblieben. Hier lebten früher die Fährknechte, bevor das Haus im 19. Jahrhundert für Sommergäste ausgebaut wurde. Beide Gebäude befinden sich heute in Privatbesitz und wurden in den letzten Jahren saniert. Seit März 2011 lädt im Fährgut das italienische Restaurant “La Campagnola” zum Besuch ein.